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Günther Hirnböck holt sich zum vierten Mal den Weltrekord! Chronologie einer kleinen Sensation...



Günther Hirnböck



Wörschach, das sind Schweiß, Schmerzen, Tränen, Blut, Freude und Leid zugleich. Wenn alljährlich die Veranstalter zum 24 Stunden Benefizlauf aufrufen!

Heuer zum 19ten Mal. Und es sind wieder 2500 Athleten aus 20 Nationen gekommen, um für einen guten Zweck zu laufen und auch um auch herauszufinden wo sich die Grenze befindet.

Die Grenze, wenn nichts mehr geht und doch was geht. Der Moment in dem man sich eigentlich gar nicht mehr in Wörschach befindet, sondern ganz wo anders. Im „Lauf-Nirvana“ sozusagen. Der Zeitpunkt wo man glaubt man „schwebt“ über den Asphalt, weil man seine Füße nicht mehr spürt. Und der Augenblick in dem man doch wieder an Gott glaubt, „Komalaufen“ , könnte man schon fast auch sagen.

Und man fragt sich: “Warum tun die das?“ Für einen guten Zweck natürlich, denn auch der gute Zweck heiligt die Mittel.

Aber, warum tun die das?

Gleich vorweg. Allen gebührt absolute Hochachtung und Respekt vor dieser Leistung. Egal ob Staffel oder Einzelbewerb.

Obwohl die Einzelkämpfer? 24 Stunden allein im Kreis. Kann man das als „Nichtläufer“ überhaupt noch nachvollziehen?

Wohl kaum. Aber sie ziehen es durch, beinhart, vom Anfang bis zum Ende !

Unter den Teilnehmenr befand sich auch diesmal ein Mann, den wir herausheben möchten: Günther Hirnböck.

Im Versehrtensport schon längst kein unbekannter mehr. Quasi ein zu Fleisch gewordener Powerriegel!

Günther Hirnböck:

Ich bin mit einem besonderen Ziel nach Wörschach gekommen, nämlich meinen Weltrekord von 2005 zu egalisieren. Manchmal weiß ich selbst nicht, warum ich mit das antue.

Kurz vor dem Start bin ich natürlich nervös, der Point of no Return ist gekommen!

14:00 Uhr endlich der  Start! Unzählige Füße setzen sich in Bewegung. Zwei davon gehören mir!

Während meine Betreuer wissen, dass es Anfangs noch nicht all zuviel zu tun gibt und sich auch mal den schönen Seiten der Veranstaltung widmen, spule ich fleißig meine Runden ab.

Eine nach der anderen, konzentriert, ruhig, fast schon lässig. Und so vergeht die Zeit.

Zwischendurch eine kleine Pause, Suppe, Massage der Betreuer und ….wieder ab, um noch mehr Runden zu drehen!

Die Sonne geht schlafen, wir Läufer nicht! Und während die Sonne am nächsten Morgen, leider hinter Wolken, wieder aufgeht, hab ich bereits über 14 Stunden Fußsohlengymnastik hinter mir.

In Zahlen: Gute 112 km. Na super. Macht ja nix. Sind eh nur mehr 10 Stunden. Und die gehen auch vorbei! Sind sie auch.

Und richtig, am Ende gab es natürlich den Weltrekord und das zum 4ten mal!

63 Runden, das entspricht 151,42km. Nur so nebenbei, das sind über 3 Marathon Distanzen am Stück!

Was übrig bleibt ist sehr schön. Nämlich die Tatsache, dass sich so viele Menschen, Freunde des Laufsports, entschlossen haben nicht nur für sich selbst, sondern auch für einen guten Zweck zu laufen!!

Also dann, bis zum nächsten mal … Günther

 

 

 




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