AspellDirectory NÖVSV Niederösterreichischen Versehrtensportverband: Rollstuhl-Tischtennis!!!
   
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Unsere Stars sind in Topform! Mit großen Erfolgen kamen unsere NÖVSV-Rollstuhl-Tischtennis Asse Doris Mader und Andreas Vevera (BSV Weißer Hof) von den Slowenien Open in Lasko wieder nach Hause....Ein ausführlicher Bericht...



Unser Tischtennis-Hero Andi Vevera


Nicht nur wegen der ausgezeichneten Organisation, der schönen Halle, der behindertenfreundlichen Lage und dem tollen Hotel, sondern auch wegen der vielen Erfolge, kommt das Österreichische Nationalteam gerne nach Lasko! „Dieses Turnier ist einfach ein totaler Kontrast zum letzten Weltranglisten-Turnier in der Slowakei. Hier im Thermen-Ort Lasko passt einfach alles, hier fühlt man sich wohl. Sogar das Wetter hat in allen Jahren mitgespielt“, so Andi Vevera.

Andreas Vevera (Behinderungsklasse 1) konnte seine Gruppe gewinnen und auch das Viertelfinale war kein Problem für ihn. Im Halbfinale hatte er dann aber mehr Mühe. Gegen den Belgier Frank van Acker (Nr. 10 der Weltrangliste) war es ein hartes und spannendes Match, das Andreas Vevera knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Im Finale kam es wieder zum erwarteten Showdown zwischen dem Weltmeister Holger Nikelis, aus Deutschland und dem Paralympics-Sieger aus Österreich. Hier konnte sich Andreas für die bittere 0:3 Niederlage bei den Slowakei Open vor 3 Wochen revanchieren und das Finale klar mit 3:0 für sich entscheiden!

Dies sollte jedoch leider die einzige Goldmedaille bei den Slowenien Open für Österreich sein!

Andi Veveras Analyse: „Dieser Sieg gegen Holger war sehr wichtig für mich. Wir kennen uns mittlerweile recht gut, da entstehen immer spannende Spiele. Da braucht man starke Nerven. Nach der letzten Niederlage war ich mir da nicht mehr so sicher. Daher freut mich dieser Sieg umso mehr. Ich habe jetzt zum 4. Mal hier teilgenommen, davon 3-mal den Titel gewonnen und 1-mal den 2. Platz belegt, dazu kommen noch viele Medaillen im Teambewerb. Lasko ist halt ein guter Boden für mich!

Auch seine Vereinskollegin und Trainerin Doris Mader (Behinderungsklasse 3) zeigte bei diesem Turnier einen deutlichen Anstieg ihrer derzeitigen Form. Im Offenen Bewerb (Klasse 1-5) schlug sie einige starke Spielerinnen und kam bis ins Viertelfinale, wo sie leider auschied.

Im Einzelbewerb konnte sie ihre Gruppe und auch das Achtelfinal-Match gewinnen. Im Viertelfinale kam aber leider auch hier das Aus gegen die spätere Siegerin Anna Carin Ahlquist (SWE).

Doris Mader analysiert: „Mit der Qualität meiner Schläge bin ich schon sehr zufrieden. Es zeigt, dass meine Form immer besser wird. Im taktischen Bereich hat sich auch einiges getan. Auch, wenn heuer noch kein Podestplatz zustande gekommen ist, aber ich spüre, dass die besten 4 Damen nicht mehr so weit von mir entfernt sind. Ich hoffe, dass es dann bei der EM so weit ist. Nur gegen die derzeitige Serien-Siegerin Anna Ahlquist (SWE) habe ich derzeit kein Mittel“

Wie beim letzten Weltranglistenturnier in der Slowakei spielte Doris Mader mit ihrer Partnerin Jolanda Paardekam (NED) im Teambewerb. Und abermals trafen sie auf das Team von England, diesmal aber schon im Viertelfinale. Trotz einer tollen Leistung und 2 Einzelsiegen von Doris verloren sie diese Begegnung denkbar knapp mit 2:3. „So ist leider Tischtennis. Vor 3 Wochen haben wir noch 3:0 gewonnen. Ich habe alle meine Spiele gewonnen, im Doppel hatten wir viel Pech und meine Partnerin war bei diesem Turnier nicht in Höchstform“, war Mader’s kurze Analyse nach dem Ausscheiden im Teambewerb.

Anders erging es Andi Vevera! Mit seinem (seit 2 Jahren) erfolgreichen „Ersatzteam-Partner Silvio Keller (Nr. 14 der Weltrangliste) aus der Schweiz (Ruep Hans spielte in der Klasse 2), besiegten sie im Halbfinale ua.. das starke Team aus Belgien mit 3:0.

Im Finale wartete jedoch das unschlagbare Duo aus Ex-Weltmeister Matti Launonen (FIN) und Weltmeister Holger Nikelis (GER). Hier musste sich aber die Rot-Weiß-Rote Paarung mit einer 1:3 Niederlage und der Silbermedaille zufrieden geben. „Gegen Matti konnte ich klar gewinnen und auch gegen Holger habe ich schon 2:0 geführt, bis mir mein Akku ausging. Im Doppel hatten wir etwas Pech. Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden!“, so der Gold- und Silbermedaillengewinner Andi Vevera.

„Die Leistungen von Doris & Andi stimmen uns zuversichtlich für EM im Juni! In den nächsten paar Wochen werden wir eher im taktischen Bereich noch etwas arbeiten. Die Hausaufgaben wurden gemacht, jetzt heißt es sich auf das Groß-Event Europameisterschaften zu konzentrieren“, so der zufriedene Nationaltrainer Johann Knoll und der Nationalcoach Thomas Haider.




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